Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Meine Beine waren jeden Abend wie Blei. Was mir am Ende geholfen hat, hätte ich nie im Leben bestellt - ohne meine Tochter.
Von Renate M. (64) - über zwei verlorene Sommer, einen Satz meiner Tochter, der alles verändert hat, und die 30 Minuten, die heute zu meinem Abend gehören wie die Tagesschau.
Ich weiß noch genau, wann ich zum ersten Mal gemerkt habe, dass etwas nicht mehr stimmt. Es war vor gut zwei Jahren, an einem ganz normalen Donnerstag. Ich war mit meiner Freundin Karin in der Stadt - wir wollten eigentlich noch einen Kaffee trinken. Aber auf halber Strecke durch die Fußgängerzone habe ich gesagt: „Lass uns eine Bank suchen." Nicht, weil ich außer Atem war. Sondern weil meine Beine sich anfühlten, als hätte mir jemand über Nacht Blei hineingegossen.
Karin hat nichts gesagt. Aber ich habe mich geschämt. Ich war 62. Meine Mutter ist mit 80 noch zum Bäcker gelaufen.
Von da an wurde es schleichend mehr. Abends zog ich die Socken aus, und an den Knöcheln blieben diese tiefen Abdrücke - als hätte jemand Gummibänder hineingedrückt. Die Füße: kalt wie Kellerfliesen, selbst im Juli. Und nachts dann manchmal dieser Wadenkrampf, der einen aus dem Schlaf reißt, dass man senkrecht im Bett steht.
Mein Mann sagte immer dasselbe: „Leg doch die Beine hoch." Und er hatte ja recht - es half. Aber es half genau so lange, wie ich lag. Sobald ich aufstand, um Kaffee zu kochen oder die Wäsche zu holen, war alles wieder da. Ich habe irgendwann verstanden: Hochlegen ist keine Lösung. Es ist eine Pause.
Ich habe wirklich alles probiert. Ehrlich.
Wer schwere Beine hat, kennt die Liste. Ich habe sie komplett durchgearbeitet.
Die Fußbäder. Herrlich, die ersten zehn Minuten. Dann steht man auf, trocknet sich ab, räumt die Wanne weg - und eine halbe Stunde später sind die Beine, wie sie vorher waren. Irgendwann stand die Wanne nur noch im Keller. Der Aufwand hat den Effekt einfach nicht getragen.
Das Venengel aus der Apotheke. Kühlt schön. Aber Monat für Monat eine neue Tube für achtzehn Euro, und gelöst hat es - nichts. Es hat gekühlt. Das war's.
Die Kompressionsstrümpfe. Die hatte mir meine Ärztin verschrieben, und ich will hier gar nichts Schlechtes über sie sagen - sie haben ihren Sinn. Aber die Wahrheit ist auch: Jeden Morgen dieser Kampf, bis die Dinger endlich saßen. Mit 64 und einem Rücken, der beim Bücken auch nicht mehr mitspielt wie früher. Und dann kam der Sommer. Wer einmal bei 32 Grad in Kompressionsstrümpfen auf dem Balkon gesessen hat, weiß, warum meine im Juli im Schrank geblieben sind. Genau in den Wochen, in denen die Beine am dicksten waren, konnte ich das Einzige, was half, nicht ertragen.
Und die Fußpflege mit Massage. Ich sage es, wie es ist: Das war das Schönste von allem. Eine Stunde, in der sich jemand um meine Beine kümmert. Aber 60 Euro. Jedes Mal. Bei einer Rente, bei der man zweimal rechnet, ist das kein Weg, den man jede Woche geht. Also ging ich alle paar Wochen - und dazwischen waren die Beine schwer wie immer.
Irgendwann habe ich aufgehört zu suchen. Ich dachte: Das ist jetzt eben so. Das ist das Alter. Meine Nachbarin sagt das auch immer: „Renate, das haben wir doch alle."
Der Sonntag, an dem meine Tochter einen Satz sagte, den ich nicht mehr vergessen habe
Letzten Herbst war meine Tochter zum Kaffee da. Sie sah, wie ich nach dem Aufstehen erst einmal zwei Sekunden stehen blieb, bevor ich losging - man macht das irgendwann automatisch, ohne es zu merken. Andere sehen es trotzdem.
Sie fragte, wie lange ich das schon habe. Ich sagte: „Ach, das ist das Alter." Und dann sagte sie diesen Satz:
„Mama, das ist nicht das Alter. Deine Wade ist dein zweites Herz - und es arbeitet zu wenig."
Ich habe sie angeschaut wie ein Auto. Zweites Herz?
Sie hat es mir erklärt, so wie sie es gelesen hatte: Das Herz pumpt das Blut nach unten in die Beine - aber nach oben, gegen die Schwerkraft, muss es wieder zurück. Und das schafft das Herz nicht allein. Dafür gibt es die Wadenmuskeln. Bei jedem Schritt drücken sie die Venen zusammen wie eine Pumpe und schieben das Blut Richtung Herz. Mediziner nennen die Wade deshalb wirklich das „zweite Herz" - das habe ich später selbst nachgelesen.
Und dann kommt das Entscheidende: Wenn man älter wird und mehr sitzt, wird diese Pumpe schwächer. Weniger Muskeln, weniger Bewegung, weniger Pumpkraft. Das Blut und das Wasser sacken am Abend in die Beine - und genau das sind die schweren Beine, die dicken Knöchel, die kalten Füße. Bei Sommerhitze weiten sich die Gefäße noch dazu, darum ist es im Juli oft am schlimmsten.
In dem Moment ist bei mir der Groschen gefallen. Alles, was ich probiert hatte, hat an den Beinen herumgedoktert - aber keines davon hat die Pumpe wieder arbeiten lassen. Das Fußbad nicht. Das Gel nicht. Selbst die Strümpfe drücken ja nur von außen. Es war, als hätte ich zwei Jahre lang die Blumen gegossen, aber nie die Wurzel.
Und es hat mich - das darf ich ehrlich sagen - auch erleichtert. Es war nie meine Schuld. Ich war nicht zu bequem. Ich hatte nur die ganze Zeit am falschen Ende angesetzt.
„Noch so ein Gerät aus der Werbung" - meine Skepsis war riesig
Meine Tochter zeigte mir dann auf ihrem Handy ein Gerät: eine Fußplatte, auf die man sich barfuß stellt - im Sitzen, wohlgemerkt -, und die mit sanften elektrischen Impulsen genau diese Wadenpumpe arbeiten lässt. „Wie ein Spaziergang im Sitzen", stand da.
Ich sage Ihnen ehrlich, was ich dachte: Noch so ein Gerät aus der Werbung. Man kennt die Geschichten ja - bestellt, enttäuscht, und beim Zurückschicken soll das Paket dann plötzlich nach China. Eine Bekannte aus meinem Gymnastikkurs hat genau das erlebt, mit so einem Massagegerät aus dem Internet. Seitdem bin ich doppelt vorsichtig.
Zwei Dinge haben mich dann doch umgestimmt. Das Erste: Die Technik dahinter - diese Muskelstimulation, EMS heißt das - ist nichts Neues aus dem Internet. Das benutzen Physiotherapeuten seit Jahrzehnten, um Muskeln arbeiten zu lassen, wenn Menschen sie nicht selbst bewegen können. Das konnte ich nachvollziehen. Das war keine Zauberei, das war Krankengymnastik-Technik für zuhause.
Das Zweite war praktischer: Bei dem deutschen Shop, den meine Tochter herausgesucht hatte, konnte man das Gerät 60 Tage zuhause testen - und wenn es nichts bringt, schickt man es an eine deutsche Adresse zurück und bekommt sein Geld wieder. Dazu Kauf auf Rechnung. Ich musste also nicht einmal in Vorkasse gehen. Meine Tochter sagte: „Mama, schlimmstenfalls hast du es zwei Monate umsonst probiert."
Gegen dieses Argument bin ich nicht angekommen. Wir haben es bestellt.
Der erste Abend - und die Woche, in der ich fast aufgegeben hätte
Das Paket kam gut verpackt, und meine erste Sorge - „das wird wieder so ein Technik-Theater" - war nach fünf Minuten erledigt. Da war nichts einzurichten. Keine App, kein Konto, kein WLAN. Hinstellen, Stecker rein, barfuß drauf, mit der Fernbedienung die Stufe wählen. Die Fernbedienung hat große Tasten und ein Display, das ich ohne Brille lesen kann - wer mich kennt, weiß, was das heißt. Dazu lag ein Startheft bei, in großer Schrift, das alles in drei Schritten erklärt.
Dann stand ich das erste Mal drauf. Stufe 1: ein feines Prickeln unter den Fußsohlen, wie sprudelndes Wasser. Ungewohnt - das gebe ich offen zu. Nicht unangenehm, aber fremd. Man spürt, wie die Muskeln im Fuß und in der Wade ganz leicht arbeiten, ohne dass man selbst etwas tut. Ich bin die ersten Abende auf Stufe 2 geblieben und habe dabei die Nachrichten geschaut.
Und jetzt kommt der Teil, den ich nicht verschweigen will: Nach vier, fünf Tagen war ich kurz davor, es zurückzuschicken. Ich hatte das Gefühl, es tut sich nichts. Die Beine abends immer noch müde. Ich dachte: Siehste, Renate, wieder nichts.
Was mich gerettet hat, war ausgerechnet das Startheft. Da stand sinngemäß: Die meisten fangen zu vorsichtig an - die Stufe soll so gewählt sein, dass man die Muskeln deutlich arbeiten spürt, nicht nur ein Kitzeln. Und: dranbleiben, jeden Abend, mindestens zwei bis drei Wochen. Eine Muskelpumpe ist ein Muskel - der braucht Wiederholung.
Also habe ich mich getraut und bin hochgegangen. Stufe 8, dann 10, inzwischen bin ich bei 14 von 50 - es gibt also reichlich Luft nach oben. Und auf einmal habe ich verstanden, was „wie ein Spaziergang im Sitzen" bedeutet: Man spürt die Waden richtig arbeiten, im Takt, wie beim Gehen. Nur dass man dabei im Sessel sitzt und der Fernseher läuft.
Woche drei: die Sockenabdrücke
Es kam nicht über Nacht, und das sage ich bewusst - wer Ihnen erzählt, so etwas wirke am ersten Abend Wunder, dem würde ich nicht trauen. Bei mir war es Ende der zweiten, Anfang der dritten Woche.
Zuerst fiel es mir beim Zubettgehen auf: Meine Füße waren warm. Einfach warm, von allein. Ich hatte meine Wollsocken - meine „Bettsocken", die ich seit Jahren trage - gar nicht angezogen. Dann, ein paar Tage später, zog ich abends die Socken aus und stutzte: Die Abdrücke an den Knöcheln waren da, aber flach. Nicht mehr diese tiefen Rillen.
Und dann kam der Abend, an dem meine Nachbarin klingelte, ob ich noch eine Runde um den Block mitkomme - sie fragt das seit Jahren, und seit Jahren sage ich meistens ab. An dem Abend bin ich mitgegangen. Nicht, weil ich mich überwunden habe. Sondern weil die Beine einfach... konnten.
Ob das bei jedem so ist, kann ich nicht versprechen, und das will ich auch gar nicht. Ich kann nur erzählen, wie es bei mir war: Die Beine fühlen sich nach den 30 Minuten leichter an, die Füße sind abends warm, die Nächte ruhiger - seit Wochen kein einziger Wadenkrampf mehr. Mein Abend gehört wieder mir.
Das Gerät, das bei mir jeden Abend läuft, können Sie sich hier ansehen →
Das Schönste hat aber mein Mann geliefert. Wochenlang hat er nur zugeschaut und Bemerkungen gemacht („Na, lädst du deine Batterien?"). Inzwischen fragt er jeden Abend, wann er „endlich dran" ist. Männer.
Was mich Leute seither fragen
„Tut das weh, das ist doch Strom?" - Nein. Auf den unteren Stufen ist es ein Prickeln, wie Sprudelwasser. Man steuert die Stärke selbst, in ganz feinen Schritten, und kann jederzeit stoppen. Man muss sich nur trauen, die Stufe zu finden, bei der die Muskeln wirklich arbeiten.
„Ist das nicht kompliziert?" - Es ist das einfachste Gerät, das ich besitze. Einstecken, draufstellen, Stufe wählen. Meine Freundin Karin - die von der Bank in der Fußgängerzone - hat es bei mir ausprobiert und nach zwei Minuten verstanden.
„Und was, wenn es bei mir nichts bringt?" - Genau dafür war die 60-Tage-Sache so wichtig für mich: zwei Monate testen, und wenn es nichts für Sie ist, geht es an eine deutsche Adresse zurück, Geld zurück. Das Risiko lag nie bei mir. Nur ein Rat aus meiner Erfahrung: Geben Sie ihm die zwei, drei Wochen - und trauen Sie sich bei den Stufen.
Was ich noch dazusagen muss, weil es mir wichtig ist: Für Menschen mit Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator ist so ein Gerät nichts, auch nicht in der Schwangerschaft, bei einer akuten Thrombose oder offenen Stellen an den Füßen. Und wer Diabetes hat, fragt vorher kurz seinen Arzt. Das steht bei dem Gerät übrigens alles offen dabei - auch das hat mir Vertrauen gegeben. Die seriösen Anbieter verstecken so etwas nicht.
Falls Sie sich das Gerät ansehen möchten
Ich bekomme nichts geschenkt für diesen Bericht, aber ich empfehle es inzwischen so oft im Bekanntenkreis, dass ich es hier genauso mache: Das Gerät, das bei mir jeden Abend unter dem Sessel hervorkommt, ist das Beinwohl-Fußmassagegerät von Komforna - ein deutscher Shop, der war mir wichtig.
Meine Tochter hat damals übrigens nüchtern ausgerechnet, warum sich das für mich lohnt: Zwei Besuche bei der Fußpflege mit Massage kosten mich 120 Euro - und sind nach einer Woche verpufft. Das Gerät hat einmalig etwa so viel gekostet wie anderthalb dieser Termine, steht jetzt seit Monaten jeden Abend im Wohnzimmer und kostet keinen Cent mehr. Kein Abo, keine Tuben, keine Termine, keine Anfahrt. So rechnet die Generation meiner Tochter - und sie hat ja recht.
Ich habe damals das Komplett-Set genommen - da ist neben dem Gerät noch ein Entspannungs-Roll-On für unterwegs dabei (der liegt bei mir in der Handtasche, für lange Autofahrten) und das Startheft, das mich in Woche eins gerettet hat. Es war im Angebot spürbar günstiger als alles einzeln, und die 60 Tage Testzeit mit Geld-zurück galten trotzdem.
Das Beinwohl-Gerät bei Komforna ansehenP.S.: Bestellt hat es damals übrigens meine Tochter für mich, direkt beim Hersteller - ihr war wichtig, dass es die 60-Tage-Testphase wirklich gibt. Falls Sie überlegen, schauen Sie am besten direkt dort auf der Seite; als wir zuletzt nachgesehen haben, lief dort gerade eine Aktion mit dem Komplett-Set. Und denken Sie an meinen Rat mit den zwei, drei Wochen: Die ersten Abende sind ungewohnt. Danach möchte man sie nicht mehr hergeben.
Persönlicher Erfahrungsbericht. Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen. Das beschriebene Gerät ist ein Wellness-Produkt und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung; bei anhaltenden, starken oder plötzlich auftretenden Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Nicht geeignet bei Herzschrittmacher/ICD, Schwangerschaft, akuter Thrombose oder offenen Wunden.